Spuren im Eis

Musikvideo mit digital animierten Handzeichnungen.

Aufgabengebiete

Konzeption in Rücksprache mit dem Klangkünstler Baldruin
Illustration von Hand mit digitaler Nachbearbeitung;
Animation

 

Konzept

Die Klangkulisse des Liedes, welche stark von asiatischem Kehlgesang
geprägt ist, wird aufgegriffen und, anknüpfend an den Titel, visuell erweitert.

In den Strukturen des Eises werden Bilder sichtbar: Spuren des Lebens aus der Region des Khöömej, welcher rund um das Altai-Gebirge beheimatet ist und vorwiegend in Tuwa und im Nord-Westen der Mongolei gesungen wird. Gruppen wie die Sojon-Urianchai (Mongolei) oder Tožu-Tyva (Tuwa) leben dort nomadisch mit Rentieren in der Taiga und wohnen in Jurten.

Ein Motiv der Tuwiner sowie der Mongolen ist der unendliche Knoten. Er symbolisiert den ewig fließenden Wandel, an den alle Existenz gebunden ist.

Dieser Prozess spiegelt sich auch in der Animation wider.

 

Look

  • Fotografien von gefrorenen Seen kombiniert mit Handzeichnungen
  • Der Duktus der Illustrationen ähnelt Rissen oder Kratzern im Eis
  • Strukturen des Eises gehen in die Striche der Motive über
    oder lassen sich als deren Hintergrund-Landschaft interpretieren
  • Stetige Transformationen sind im Rhythmus des Liedes animiert
  • Übergänge erinnern an Wasser, das im Eis schmilzt und neu gefriert

 

 

Musik: Baldruin – Spuren im Eis
Album: Vergessene Träume

Label: Ikuisuus

 

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